Ein Tag für Klarheit im Projektmanagement

Projektmanagement ist ein Führungsentscheid
Nach welcher Methodik arbeiten wir künftig in Projekten? Wie priorisieren wir unser Projektportfolio? Und wann wird ein Vorhaben gestoppt? Solche Fragen gehören zu den anspruchsvollsten Entscheiden einer Geschäftsleitung. An einer Retraite nahm sich die erweiterte Geschäftsleitung der Tocco AG deshalb bewusst Zeit, die künftige Projektmanagement-Methodik für Tocco zu definieren.
Dabei galt es, die spezifische Ausgangslage zu berücksichtigen: Die Softwareentwicklung bei der Tocco AG erfolgt agil und iterativ. Gleichzeitig arbeiten einige ihrer Kunden – insbesondere Behörden und bundesnahe Organisationen – mit HERMES, einer Methode, die klassische Wasserfall-Elemente enthält. Beide Ansätze haben ihre Stärken und Risiken: Rein agile Vorgehensweisen können dazu führen, dass Prioritäten zu wenig strukturiert gesetzt werden und Projekte im Extremfall nach „Lautstärke“ statt nach strategischer Relevanz vorankommen. Reine Wasserfallmodelle hingegen bieten zwar Klarheit und Struktur, sind jedoch oft schwerfällig und wenig flexibel.
Gesucht war bei Tocco deshalb eine Methodik, die das Beste aus beiden Welten verbindet, die flexibel genug ist für die eigene Entwicklung und gleichzeitig anschlussfähig für Kunden, die HERMES einsetzen.
Der Morgen: Gemeinsames Verständnis schaffen
In Führungsteams bestehen häufig unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Projekte idealerweise geführt werden sollen. Deshalb begann unser Berater mit einer strukturierten Wissensvermittlung:
- Überblick über gängige Projektmanagement-Methoden (Wasserfall, agil, prozessorientiert)
- Chancen und Grenzen der jeweiligen Ansätze
- Der „orange Faden“ im Projektmanagement von Rexult
- HERMES: Phasen, Ergebnisse, Rollen und Verantwortlichkeiten
- Impulse aus der Praxis
Dieser Überblick war entscheidend, um ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie sich agile Entwicklung und klassische Projektlogik sinnvoll verbinden lassen.
Der Nachmittag: Analyse und Weichenstellung
Am Nachmittag folgte der angewandte Teil. Unter der Leitung unseres Berater analysierte die Tocco dabei:
- die aktuelle Reife im Projektmanagement
- bestehende Herausforderungen und Engpässe
- strategische Prioritäten im Projektportfolio
- die kulturellen und strukturellen Voraussetzungen für unterschiedliche Vorgehensmodelle
- einen sinnvollen Integrationspfad für eine hybride Methodik
Durch die neutrale Moderation und den gezielten Einbezug unterschiedlicher Perspektiven entstanden in kurzer Zeit konkrete, umsetzbare Leitplanken für die zukünftige Projektarbeit – und ein klarer Weg hin zu einer unternehmensweit tragfähigen Projektmanagement-Methodik.
Der Mehrwert für die Geschäftsleitung
- ein gemeinsames Führungsverständnis im Projektmanagement
- transparent diskutierte Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze
- klare Leitplanken für künftige Projekte und Portfolioentscheide
- fundierte Entscheidungsgrundlagen
- mehr Sicherheit im Umgang mit HERMES und hybriden Vorgehensmodellen
Am Ende des Tages windet Christian dem Tocco-Team ein Kränzchen: Über die gesamte Zeit war an diesem Tag eine starke Energie und der klare Wille spürbar, sich weiterzuentwickeln. Ein engagiertes Team, ein guter Spirit und eine hohe Offenheit für Reflexion und Veränderung sind beste Voraussetzungen, um nachhaltige Verbesserungen zu verankern.
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Ob Wissensvermittlung, Moderation oder methodische Standortbestimmung: Wir unterstützen Geschäftsleitungen dabei, Komplexität zu reduzieren und strategisch tragfähige Entscheidungen zu treffen. Lassen Sie uns gemeinsam klären, welche Vorgehensweise zu Ihrer Organisation passt – und wie Sie Ihr Projektportfolio wirksam steuern. Wir freuen uns auf den Austausch.


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