«Dass daraus 20 Jahre werden, hätte ich nie gedacht»

Regula, du bist seit 20 Jahren bei Rexult. Weisst du noch, wie alles angefangen hat?
Ja, das weiss ich noch sehr gut. Ich war damals ein Jahr auf Reisen und hatte nach meiner Rückkehr noch Kontakt zu meinem früheren Arbeitgeber. Er erzählte mir, dass ein Kollege von ihm jemanden für eine PMO-/Assistenzfunktion sucht. Ich habe angerufen, hatte kurze Zeit später mein Vorstellungsgespräch mit Urs Müller, einem der Mitgründer von Rexult – und einige Wochen später war ich schon dabei. Damals waren wir sechs Personen. Dass daraus einmal 20 Jahre werden würden, hätte ich natürlich nicht gedacht.
Du begleitest Organisationen bei Veränderungen und Transformationen. Was motiviert dich daran?
Mich fasziniert, dass Veränderung eigentlich immer mit Menschen zu tun hat. Strukturen und Prozesse kann man relativ einfach auf Papier verändern – bei den Menschen wird es dann etwas spannender. Genau das macht für mich den Reiz aus: Menschen mitzunehmen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam etwas zu entwickeln, das am Ende nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern auch funktioniert.
Wie hat sich deine Rolle über die Jahre verändert?
Meine Reise bei Rexult ging von der Assistenz über Teilprojekt- und Projektleitung bis zur Beratung. Früher war ich stärker im ‚Machen und Abarbeiten‘, heute geht es viel mehr ums ‚Verstehen und Gestalten‘. Ich schaue sowohl bei Kunden als auch intern aufs grosse Ganze und versuche, Lösungen zu finden, die für beide Seiten funktionieren – für den Kunden und für Rexult. Und genau diese Entwicklung finde ich spannend.
Warum bist du Rexult 20 Jahre treu geblieben?
Ich glaube, es ist die Kombination aus spannenden Aufgaben, tollen Menschen und der Freiheit, mich entwickeln zu können. Und natürlich sind 20 Jahre auch ein bisschen wie bei einer guten Beziehung: Man kennt die Macken des anderen – und bleibt trotzdem oder genau deswegen.
Wie würdest du den Teamspirit bei Rexult beschreiben?
Familiär, unkompliziert und mit einem guten Schuss Humor. Wir können sehr professionell arbeiten, aber wir können auch miteinander lachen – und ich glaube, genau diese Mischung macht den Teamspirit aus. Und wenn es irgendwo brennt, hilft man sich. Manchmal sogar, bevor jemand darum bittet.
Gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, der für dich typisch Rexult ist?
Für mich sind es gar nicht unbedingt die grossen Events (obwohl es von denen eine ganze Menge gibt😊) , sondern diese kleinen Momente: Man sitzt zusammen, diskutiert über ein Problem – und plötzlich kommen vier völlig unterschiedliche Ideen auf den Tisch. Man diskutiert, lacht, verwirft drei davon und nimmt die vierte mit. Dieses unkomplizierte gemeinsame Denken ist für mich sehr typisch Rexult.
Was bedeutet für dich die Möglichkeit, Arbeit, Freizeit oder persönliche Interessen gut zu verbinden?
Für mich bedeutet das vor allem Freiheit und Lebensqualität. Ich bin bestrebt, meine Arbeit gut zu machen, aber ich möchte nicht mein ganzes Leben um die Arbeit herum organisieren. Wenn beides zusammen funktioniert, ist das für mich ein grosser Gewinn.“
Welche Rolle spielen Vertrauen und Eigenverantwortung in deinem Arbeitsalltag?
Eine sehr Grosse. Wenn mir jemand vertraut, dass ich meine Arbeit gut mache, möchte ich diesem Vertrauen auch gerecht werden. Für mich bedeutet Eigenverantwortung aber nicht, alles alleine zu machen – sondern zu wissen, wann man selbst entscheidet und wann man besser jemanden ins Boot holt.
Worauf freust du dich in den nächsten Jahren?
Ich hoffe, dass es weiterhin genug Herausforderungen gibt, die man nicht einfach googeln oder an die KI delegieren kann😉 Und ich freue mich darauf, auch in Zukunft mit Menschen zu arbeiten, gemeinsam zu diskutieren, manchmal auch zu streiten und am Ende gute Lösungen zu finden. Denn bei aller KI hoffe ich, dass eines bleibt: dass Rexult menschlich, persönlich und echt bleibt.
Was würdest du jemandem sagen, der sich überlegt, bei Rexult einzusteigen?
Mach es, wenn du Lust hast, mitzugestalten und nicht einfach nur einen Job abzuarbeiten. Bei Rexult bekommt man viel Vertrauen und Gestaltungsspielraum – und damit natürlich auch Verantwortung. Aber genau das macht es spannend. Und wenn du gerne mit Menschen arbeitest und auch mal über dich selbst lachen kannst, bist du wahrscheinlich nicht ganz falsch.







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